Die Gründe für Nachtschweiß sind vielseitig. Eine zu warme Decke, nicht atmungsaktive Matratze, zu schweres Abendessen oder auch zu viel Alkohol oder Stress. Das alles kann zu erhöhter Schweißproduktion nachts führen. Treten die Schwitzattacken über langen Zeitraum auf, spricht man auch von nächtlichen Hyperhidrose.

Kurz zusammengefasst:

Übermäßiges Schwitz ist sehr häufig aber selten wirklich harmlos. Ursachen sind sehr oft: Alkohol, spätes und schweres Essen, hormonelle Schwankungen (speziell bei Frauen), extremes Stresslevel oder eine zu warme Decke oder nicht luftdurchlässige Matratze.

 

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Was ist Nachtschweiß?

Schwitzen gehört zu den natürlichen Schutzmechanismen des Körpers. Durch die Abgabe von Schweiß kann überschüssige Körperwärme über die Haut entweichen. Auf diese Weise unterstützt der Organismus seine Temperaturregulation, beispielsweise bei sportlicher Anstrengung, hohen Außentemperaturen oder erhöhter Körpertemperatur. Auch während der Nacht produziert der Körper Schweiß, ohne dass Schlafende dies zwangsläufig bemerken.

Wie stark man im Schlaf schwitzt, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • warmes Schlafzimmer, eine dicke Bettdecke
  • scharfes Essen oder Alkoholkonsum am Abend
  • psychische Belastungen oder anhaltender Stress
  • hormonelle Veränderungen
  • bestimmte Medikamente

In der menschlichen Haut befinden sich mehrere Millionen Schweißdrüsen. Steigt die Körpertemperatur, geben diese Flüssigkeit an die Hautoberfläche ab. Beim Verdunsten entsteht ein kühlender Effekt, durch den dem Körper Wärme entzogen wird. Schweiß besteht überwiegend aus Wasser, enthält jedoch auch Salze und weitere Bestandteile. Gemeinsam mit anderen Hautsekreten trägt er zur Bildung des natürlichen Säureschutzmantels bei, der die Haut vor schädlichen Mikroorganismen schützt.

Von medizinisch relevantem Nachtschweiß beziehungsweise einer nächtlichen Hyperhidrose wird häufig gesprochen, wenn starkes Schwitzen im Schlaf regelmäßig und über einen längeren Zeitraum auftritt, obwohl das Schlafzimmer angenehm temperiert und das Bettzeug nicht zu warm ist. Die Schweißausbrüche können so ausgeprägt sein, dass Schlafkleidung, Bettwäsche oder Matratzenbezug feucht oder sogar vollständig durchnässt sind. Manche Betroffene wachen dadurch auf und müssen ihre Kleidung oder das Bettzeug wechseln.

Wiederkehrende nächtliche Schweißattacken können die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. Durch häufiges Aufwachen fühlen sich Betroffene am nächsten Morgen möglicherweise müde, erschöpft oder wenig erholt. Nächtliches Schwitzen ist dabei von einer allgemeinen Hyperhidrose zu unterscheiden: Bei dieser tritt die übermäßige Schweißproduktion unabhängig von Tageszeit, Raumtemperatur oder körperlicher Belastung auf.

 

Ursachen von Nachtschweiß – Für was ist Nachtschweiß ein Anzeichen?

Nachtschweiß ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, das viele unterschiedliche Auslöser haben kann. Häufig stehen harmlose Faktoren wie ein zu warmes Schlafzimmer, ungeeignete Bettwaren, Genussmittel oder Stress hinter dem vermehrten Schwitzen im Schlaf. Treten die nächtlichen Schweißausbrüche jedoch regelmäßig, sehr stark oder gemeinsam mit weiteren Beschwerden auf, können auch Medikamente oder körperliche Erkrankungen eine Rolle spielen.

Zu den möglichen Ursachen für Nachtschweiß zählen:

  • eine hohe Raumtemperatur, hohe Luftfeuchtigkeit oder zu warme Bettwaren
  • Alkohol, Nikotin, Koffein und scharf gewürzte Speisen
  • psychische Belastungen, Stress und Angstzustände
  • hormonelle Veränderungen, beispielsweise in den Wechseljahren
  • Stoffwechselstörungen wie eine Schilddrüsenüberfunktion oder Unterzuckerung
  • bestimmte Arzneimittel
  • akute oder chronische Infektionen
  • Erkrankungen des Immun- oder Nervensystems
  • selten auch Blut- oder Krebserkrankungen

Schlechte Schlafbedingungen die Nachtschweiß führen

Bevor eine medizinische Ursache vermutet wird, lohnt sich ein Blick auf das Schlafumfeld. Ist das Schlafzimmer stark beheizt, die Luft sehr feucht oder die Bettdecke zu warm, kann sich die Körperwärme unter der Decke stauen. Wenig atmungsaktive Schlafkleidung, Bettwäsche oder Matratzenauflagen können den Feuchtigkeits- und Wärmeaustausch zusätzlich erschweren.

Auch das Verhalten am Abend kann die Schweißproduktion beeinflussen. Scharfes Essen, koffeinhaltige Getränke, Alkohol und Nikotin können die Durchblutung, den Stoffwechsel oder das vegetative Nervensystem anregen. Dadurch kann es schwerer werden, die Körpertemperatur während der Nacht konstant zu halten.

 

Welche Medikamente lösen Nachtschweiß aus?

Schweißausbrüche im Schlaf können als Nebenwirkung bestimmter Arzneimittel auftreten. Einige Wirkstoffe beeinflussen das vegetative Nervensystem, den Hormonhaushalt, die Körpertemperatur oder den Blutzuckerspiegel. Das Schwitzen kann bereits zu Beginn der Einnahme auftreten, sich im Laufe der Behandlung entwickeln oder durch eine veränderte Dosierung verstärkt werden.

Zu den Medikamentengruppen, die bei manchen Menschen vermehrtes Schwitzen begünstigen können, gehören unter anderem:

  • bestimmte Antidepressiva
  • Steroide
  • einige Schmerz- und Fiebermittel
  • blutzuckersenkende Medikamente
  • einzelne Medikamente gegen Asthma und Atemwegserkrankungen
  • hormonell wirksame Präparate
  • Medikamente zur Hormonblockade im Rahmen bestimmter Krebstherapien

Antidepressiva können beispielsweise mit einer erhöhten Schweißproduktion verbunden sein. Blutzuckersenkende Arzneimittel können indirekt nächtliches Schwitzen auslösen, wenn der Blutzucker während des Schlafs zu stark absinkt. Auch hormonell wirksame Medikamente können Hitzewallungen und Schweißausbrüche hervorrufen.

Ein Medikament sollte aufgrund von Nachtschweiß nicht eigenständig abgesetzt oder anders dosiert werden. Besteht ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Einnahme eines Präparats und dem Beginn der Beschwerden, sollte dies ärztlich oder in der Apotheke abgeklärt werden. Gegebenenfalls kann die Dosierung angepasst oder ein anderes geeignetes Medikament gewählt werden.

Welche Krankheiten lösen Nachtschweiß aus?

Bei einer Infektion aktiviert das Immunsystem verschiedene Abwehrmechanismen. Steigt dabei die Körpertemperatur an oder fällt Fieber wieder ab, kann es zu starkem Schwitzen kommen. Akute Infekte können daher vorübergehend mit nächtlichen Schweißattacken verbunden sein.

Auch manche länger anhaltenden Infektionskrankheiten kommen als Ursache infrage. Dazu zählen beispielsweise:

  • Influenza beziehungsweise Virusgrippe
  • Tuberkulose
  • eine Entzündung der Herzinnenhaut oder Herzklappen, die sogenannte Endokarditis
  • Lyme-Borreliose
  • Pfeiffersches Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber wird durch das Epstein-Barr-Virus verursacht und gehört damit zu den Infektionskrankheiten. Bei Tuberkulose können Nachtschweiß, leichtes Fieber, Schwäche, ungewollter Gewichtsverlust und bei einem Befall der Lunge anhaltender Husten gemeinsam auftreten.

Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich die körpereigene Immunabwehr teilweise gegen eigene Zellen und Gewebestrukturen. Die damit verbundenen Entzündungsreaktionen können allgemeine Beschwerden wie erhöhte Temperatur, Erschöpfung und in manchen Fällen nächtliches Schwitzen verursachen.

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen und bestimmte Gefäßentzündungen können daher bei der medizinischen Abklärung berücksichtigt werden. Nachtschweiß allein reicht jedoch nicht aus, um auf eine Autoimmunerkrankung zu schließen. Meist treten weitere Beschwerden auf, beispielsweise Gelenkbeschwerden, anhaltende Erschöpfung, Fieber oder andere Entzündungszeichen.

Die Schweißdrüsen werden durch das vegetative Nervensystem gesteuert. Stress, Angst, innere Unruhe oder anhaltende psychische Belastungen können deshalb körperliche Reaktionen auslösen, obwohl keine körperliche Anstrengung stattfindet. Wer Probleme und Anspannung mit in die Nacht nimmt, bleibt möglicherweise auch im Schlaf in einer erhöhten Alarmbereitschaft. Die Ausschüttung von Stresshormonen kann dabei Herzschlag, Atmung und Schweißproduktion beeinflussen. Angstzustände gehören deshalb zu den häufig genannten Ursachen von Nachtschweiß.

Auch Schlafstörungen können das Problem verstärken: Nächtliche Schweißausbrüche unterbrechen den Schlaf, während schlechter Schlaf wiederum die Stressempfindlichkeit erhöhen kann.

Seltener können Erkrankungen oder Verletzungen des Nervensystems zu einer gestörten Schweißregulation führen. Das betrifft vor allem Krankheitsbilder, bei denen das autonome beziehungsweise vegetative Nervensystem beeinträchtigt ist. Dieses Nervensystem steuert unbewusste Körperfunktionen wie Kreislauf, Verdauung und Schweißproduktion. Kommt es hier zu Fehlregulationen, kann sowohl eine verstärkte als auch eine verminderte Schweißbildung auftreten.

In seltenen Fällen kann ausgeprägter Nachtschweiß im Zusammenhang mit einer Tumor- oder Bluterkrankung auftreten. Besonders bekannt ist das Symptom bei bestimmten Lymphomen und Leukämieformen. Dazu zählen beispielsweise das Hodgkin-Lymphom, Non-Hodgkin-Lymphome und einige chronische Leukämien.

Bei diesen Erkrankungen tritt Nachtschweiß meist nicht als einziges Symptom auf. Häufig kommen weitere sogenannte B-Symptome hinzu:

  • unerklärliches Fieber
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • starkes, wiederkehrendes nächtliches Schwitzen

Zusätzlich können schmerzlos vergrößerte Lymphknoten, anhaltende Müdigkeit oder ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Wichtig ist jedoch: Nachtschweiß allein bedeutet nicht, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Es gibt zahlreiche wesentlich häufigere und harmlosere Erklärungen für nächtliche Schweißausbrüche

Hormonelle Schwankungen

Hormone und Stoffwechselvorgänge sind eng an der Wärmeregulierung des Körpers beteiligt. Kommt es in diesen Bereichen zu Veränderungen, kann die Schweißproduktion auch während einer Ruhephase verstärkt werden.

Eine häufige hormonelle Ursache sind die Wechseljahre. Schwankungen und der Rückgang bestimmter Hormone können Hitzewallungen auslösen, die auch nachts auftreten und den Schlaf unterbrechen. Nächtliches Schwitzen zählt zu den typischen Beschwerden während der Perimenopause und Menopause.

Weitere mögliche Zusammenhänge bestehen bei:

  • einer Schilddrüsenüberfunktion
  • Diabetes mellitus
  • nächtlicher Unterzuckerung
  • anderen hormonellen oder endokrinen Veränderungen

Besonders bei Menschen mit Diabetes kann plötzliches Schwitzen zusammen mit Zittern, Herzklopfen, Unruhe, Schwäche oder Verwirrtheit ein Hinweis auf einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel sein. Wiederkehrende nächtliche Unterzuckerungen sollten ärztlich abgeklärt werden.

Nachtschweiß in Kombination mit den Wechseljahren

Ein Teller-Lattenrost hält in der Regel zwischen 8 und 15 Jahren. Die genaue Lebensdauer hängt von der Qualität des Materials und der Nutzung ab. Hochwertige Modelle können sogar länger halten. Wichtig ist, dass Sie den Lattenrost regelmäßig überprüfen und pflegen, um seine Lebensdauer zu maximieren. Achten Sie darauf, dass alle Teller intakt sind und keine sichtbaren Schäden aufweisen. Wenn Sie merken, dass der Komfort oder die Unterstützung nachlässt, könnte es Zeit für einen Austausch sein. Investieren Sie in ein gutes Modell, um langfristig von einem erholsamen Schlaf zu profitieren.

Wann sollte man Nachtschweiß ärztlich abklären lassen?

Gelegentliches Schwitzen in einer warmen Nacht ist normalerweise kein Grund zur Sorge. Eine ärztliche Abklärung ist jedoch sinnvoll, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, regelmäßig den Schlaf unterbrechen oder Schlafkleidung und Bettwäsche wiederholt vollständig durchnässt sind.

Das gilt insbesondere, wenn weitere Symptome hinzukommen, etwa:

  • Fieber oder Schüttelfrost
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • anhaltender Husten oder Atemprobleme
  • geschwollene Lymphknoten
  • starke Erschöpfung
  • Herzrasen, Zittern oder Verwirrtheit
  • neu aufgetretene Beschwerden nach Beginn einer Medikamenteneinnahme

Die Ursache lässt sich nur anhand der Schweißausbrüche meist nicht sicher bestimmen. Ärztinnen und Ärzte beziehen deshalb unter anderem die Dauer der Beschwerden, Begleitsymptome, Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente in die Beurteilung ein.

Wie kann man Nachtschweiß therapieren, was hilft bei Nachtschweiß?

Für Nachtschweiß gibt es keine einheitliche Therapie, denn die Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Auslöser. Während gelegentliches Schwitzen häufig auf eine zu warme Schlafumgebung oder bestimmte Gewohnheiten zurückzuführen ist, kann regelmäßig auftretender, starker Nachtschweiß auch mit Medikamenten, hormonellen Veränderungen oder einer Erkrankung zusammenhängen. Deshalb sollte zunächst geklärt werden, warum die nächtlichen Schweißausbrüche auftreten.

Schlafumgebung und Gewohnheiten anpassen

Stecken eine hohe Raumtemperatur, ungeeignete Bettwaren oder persönliche Gewohnheiten hinter dem Schwitzen, können bereits einfache Veränderungen das Schlafklima verbessern:

  • das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut lüften und eher kühl halten
  • eine zur Jahreszeit passende Bettdecke verwenden
  • leichte, atmungsaktive Schlafkleidung wählen
  • auf feuchtigkeitsregulierende Bettwäsche und atmungsaktive Materialien (besonders auf eine atmungsaktive Matratze) achten
  • Alkohol, Nikotin, Koffein und scharfes Essen am Abend reduzieren
  • entspannende Abendroutinen entwickeln und Stress abbauen

Ein angenehmes Bettklima kann verhindern, dass sich Wärme und Feuchtigkeit während der Nacht stauen. Eine atmungsaktive Matratze oder Bettdecke behandelt jedoch keine körperliche Ursache von Nachtschweiß, sondern kann lediglich den Wärme- und Feuchtigkeitstransport im Bett unterstützen. Hohe Umgebungstemperaturen, Stress, scharfe Speisen sowie ein erhöhter Kaffee- und Alkoholkonsum können Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche begünstigen.

Hilfreich kann außerdem ein Schlaftagebuch sein. Darin lässt sich festhalten, wann das starke Schwitzen auftritt, was am Abend gegessen oder getrunken wurde und ob Stress, Medikamente oder weitere Beschwerden eine Rolle gespielt haben. So können mögliche Zusammenhänge leichter erkannt und bei einem Arztgespräch genauer beschrieben werden.

Behandlung der zugrunde liegenden Ursache

Wird Nachtschweiß durch eine Erkrankung ausgelöst, steht deren gezielte Behandlung im Vordergrund. Je nach Ursache können beispielsweise eine Infektion, eine Schilddrüsenstörung, nächtliche Unterzuckerung, psychische Belastungen oder hormonelle Veränderungen behandelt werden.

Besteht der Verdacht, dass ein Medikament die Schweißproduktion verstärkt, sollte das Präparat nicht eigenständig abgesetzt oder niedriger dosiert werden. Ärztinnen und Ärzte können prüfen, ob eine Anpassung der Dosierung oder der Wechsel auf ein anderes geeignetes Arzneimittel infrage kommt.

Regelmäßige Schweißattacken sollten ärztlich abgeklärt werden, wenn sie den Schlaf unterbrechen, Schlafkleidung und Bettzeug wiederholt durchnässen oder von Fieber, Schüttelfrost, anhaltendem Husten, Durchfall oder unerklärlichem Gewichtsverlust begleitet werden.

Akupunktur

Akupunktur wird teilweise als ergänzende Methode gegen Hitzewallungen und starkes Schwitzen während der Wechseljahre angeboten. Dabei werden feine Nadeln an ausgewählten Punkten des Körpers gesetzt. Ob Akupunktur gezielt gegen Nachtschweiß hilft, lässt sich anhand der bisherigen Studien allerdings nicht eindeutig beantworten.

Untersuchungen zu wechseljahresbedingten Hitzewallungen zeigen zwar teilweise Verbesserungen gegenüber keiner Behandlung oder einer Warteliste. Im Vergleich zu einer Scheinakupunktur konnte jedoch kein eindeutiger zusätzlicher Effekt nachgewiesen werden. Das spricht dafür, dass auch unspezifische Einflüsse wie Entspannung, Erwartungen und die Betreuung während der Behandlung eine Rolle spielen können.

Akupunktur kann daher höchstens als begleitende Maßnahme betrachtet werden. Sie ersetzt weder die medizinische Abklärung wiederkehrender nächtlicher Schweißausbrüche noch die Behandlung einer zugrunde liegenden Erkrankung. Auch für Wechseljahresbeschwerden liegt bislang kein überzeugender Nachweis vor, dass Akupunktur zuverlässig wirkt.

Wer Akupunktur ausprobieren möchte, sollte sich an eine entsprechend qualifizierte Fachperson wenden. Bei unsachgemäßer Anwendung oder nicht sterilen Nadeln können unter anderem Infektionen und Verletzungen entstehen. Eine notwendige ärztliche Untersuchung sollte wegen einer Akupunkturbehandlung nicht aufgeschoben werden.

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FAQ zum Thema Nachtschweiß?

Wie lange hält Nachtschweiß an?

Wie lange nächtliches Schwitzen anhält, hängt vor allem von der jeweiligen Ursache ab. Deshalb lässt sich keine allgemeingültige Dauer nennen. Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen einer einzelnen Schweißattacke und dem gesamten Zeitraum, in dem die Beschwerden wiederholt auftreten.

Was hilft bei wechseljahresbedingtem Nachtschweiß?

Bei leichten Beschwerden können zunächst einfache Maßnahmen ausprobiert werden. Dazu gehören ein kühles Schlafzimmer, leichte Nachtwäsche, eine weniger warme Bettdecke und das Vermeiden möglicher Auslöser wie Alkohol, Koffein, Nikotin oder scharfer Speisen. Auch Stressabbau, Bewegung und eine ruhige Abendroutine können das allgemeine Wohlbefinden und den Schlaf unterstützen.

Sind die Beschwerden stark und beeinträchtigen sie Schlaf und Lebensqualität, kann eine menopausale Hormontherapie infrage kommen. Hormonell bedingte Hitzewallungen und Schweißausbrüche lassen sich mit einer solchen Behandlung meist wirksamer lindern als mit anderen Verfahren. Ob eine Hormontherapie geeignet ist, hängt jedoch von der persönlichen Situation, möglichen Vorerkrankungen und individuellen Risiken ab. Nutzen und Risiken sollten deshalb gemeinsam mit einer Ärztin oder einem Arzt abgewogen werden.

Kann oder möchte eine Frau keine Hormone anwenden, stehen je nach Beschwerden auch nicht hormonelle Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu können eine kognitive Verhaltenstherapie sowie bestimmte ärztlich verordnete Medikamente gehören. Welche Therapie geeignet ist, sollte individuell entschieden werden.

Auch während der Wechseljahre sollte neu auftretender oder ungewöhnlich starker Nachtschweiß nicht automatisch auf die hormonelle Umstellung zurückgeführt werden. Treten zusätzlich Fieber, Gewichtsverlust, geschwollene Lymphknoten, anhaltender Husten oder andere auffällige Beschwerden auf, ist eine medizinische Abklärung wichtig.

Warum schwitzt man nachts, wenn man Stress hat?

Stress kann auch während des Schlafs körperliche Reaktionen auslösen. Verantwortlich dafür ist unter anderem das autonome beziehungsweise vegetative Nervensystem. Dieses reguliert unbewusste Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung, Verdauung und Schweißproduktion.

In belastenden Situationen wird besonders der sympathische Teil des Nervensystems aktiviert. Er versetzt den Organismus in erhöhte Bereitschaft und bereitet ihn auf eine schnelle Reaktion vor. Dabei können Herzschlag und Muskelanspannung zunehmen und die Schweißdrüsen aktiviert werden. Psychisch ausgelöstes Schwitzen entsteht vor allem durch Nervenimpulse, die auf die ekkrinen Schweißdrüsen wirken.

Normalerweise fährt der Körper während des Schlafs viele Aktivitätsprozesse herunter. Belastende Gedanken, Ängste, Konflikte oder anhaltender Termindruck können jedoch dazu führen, dass das Nervensystem auch nachts nicht vollständig zur Ruhe kommt. Der Schlaf wird dadurch möglicherweise oberflächlicher und von häufigeren kurzen Wachreaktionen begleitet. Emotionen und Erlebnisse werden zudem während des Schlafs weiterverarbeitet.

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